Moor

„Im Moment, wenn die Schmerzen der Gelenke, Muskeln und Rückenschmerzen oder Müdigkeit sich unangenehm in Ihr tägliches Leben schreiben, kommt eine Kurbehandlung zur Sprache. Ärzte und Therapeuten im Hotel OLYMPIA **** können effektiv die Balneotherapie, in unserem Fall die Behandlung mit natürlichem Heil Moor aus dem Westböhmischen Bäderdreieck, nutzen.
Darin sind wir einzigartig!"

Moor gegen gesundheitliche Probleme

Im Kurwesen wird Moor, das zur Gruppe der so genannten Peloiden gehört, seit Jahrhunderten für Wickel, Thermotherapie (Methode, die die Hitze für den Körper appliziert), chronische rheumatische Erkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates verwendet.
Die Verwendung der Peloide erstreckt sich nicht nur auf die Zeit des antiken Griechenlands und Roms, sondern auch bis zum alten Ägypten. In Europa werden Behandlungen mit Peloiden ab dem 16. Jahrhundert erwähnt. Der heilenden Wirkung des Moors erfreuten sich Menschen schon im 18. Jahrhundert – erster Bericht stammt aus dem Jahr 1793 aus Schweden, danach kamen Moorbäder über Deutschland auf unser Territorium.

Durch die Verarbeitung des schwefel-eisenhaltigen Moors entsteht ein Material, das sehr nützlich für den menschlichen Körper ist. Moor, außer der chemischen Wirkung, gibt die Wärme an den menschlichen Organismus stufenweise ab und die Einwirkung von Wärme ist größer als bei einer normalen Wannenbehandlung.

Moor wird verwendet bei der Behandlung von:

  • degenerative Gelenkerkrankung und Nervenkrankheiten
  • degenerative Prozesse der Wirbelsäule und bei der Behandlung des Bewegungsapparates 
  • Krankheiten des Verdauungstraktes 
  • chronische gynäkologische Entzündungen 
  • chronische Erkrankungen der Harnwege

Weitere vorteilhaften Eigenschaften des Moors ergeben sich aus dessen chemischen Zusammensetzung. Moor hat einen hohen Gehalt an Huminsäuren – natürliche organische Stoffe, die vor allem infolge einer Pflanzenzersetzung entstehen, die dann als natürliche Antibiotika wirken, und ein niedriger pH-Wert hat auch eine signifikante antibakterielle Wirkung.

Wie entsteht das Moor?

Peloide, zu den auch Moor gehört, sind immer ein System, bestehend aus festen, flüssigen und gasförmigen Phasen, Anwendungen aus ihnen bereitet, sollten ohne die gasförmige Phase sein.
Das im Hotel OLYMPIA **** verwendete schwefel-eisenhaltige Moor, entstand in Jahrhunderten aus Schilf, Rohrkolben, Seggen und anderen holzigen Pflanzen in feuchten Umgebungen mit gesättigten Mineralwässer. Diese Wässer mit Gehalt von Bikarbonat-Natrium-Calcium bildeten ein geeignetes Umfeld für die Bildung von Pyrit (sehr heilendes Mineral und ein wichtiges Eisenerz) in organischer Masse.

Wie und wo wirkt Moor? 

Zu Beginn der Moorbehandlung erlebt der Klient einen größeren Hitzeschock als z.B. bei einem warmen Wasserbad, aber sobald sich die Verpackungsschicht (ca. 5-10 cm) um den Körper des Klienten stabilisiert, fällt die Temperatur des Moorwickels auf der Haut und er wird sehr gut ertragen. Soll die Anzahl der Temperaturschocks auf ein Minimum begrenzt sein, darf der Klient sich in dem Moorwickel nicht sehr bewegen. Daher ist es in der Praxis besser, mit den Mooranwendungen bei niedrigerer Temperatur zu beginnen, und je nach der Reaktion des Körpers die Temperatur bei den nächsten Anwendungen zu erhöhen. Ein weiterer Effekt des Moores, neben der Hitze, ist mechanisch und chemisch.

Während der Festsetzung des chemischen Gleichgewichts kommt es zur Absonderung von mehrwertigen Kationen in Form von Sulfaten. Dieser Prozess wird durch eine Absenkung des pH-Wertes im Schweiß des Patienten begleitet. Wirkung von Moorbehandlungen ist positiv auf den Blutkreislauf im Körper, dämpft den Schmerz, der Körper absorbier während dessen die Heilstoffe und gleichzeitig kommt es zur Entspannung der glatten Muskulatur. Moorwickel sollten jedoch nicht an Klienten verschrieben werden, die Herz-Kreislauf-Probleme haben. Vom Einfluss der Hitze und Drucks müsste er nicht profitieren. Für Patienten mit Herz-Kreislauf-Belastung sind partiale Moorpackungen besser geeignet, das Verschreiben der Anwendungen liegt immer bei dem behandelnden Arzt .

Wie kommt das Moor bis zu den Klienten?

Die Moorvorbereitung für Kurzwecke ist sehr anspruchsvoll. Das Moor wird mit Hilfe von Baggern abgebaut, dann wird es auf der Lagerstelle in eine Kegelform zur "Reifung" angehäuft. Einen Monat nach dem Abbau wird eine Probe des Moors entnommen um eine Analyse im Referenzlabor durchzuführen. Anschließend wird der abgebaute Rohstoff je nach Bedarf in eine mechanisierte Deponie transportiert, wo er in abgedeckten Lagerhallen gehalten und gelüftet wird. Das Moor wird zur Vorbereitung der Bäder und Wickel in speziellen Brechern gebrochen, anschließend durchgesiebt, um größere Teile der Zweige und event. Steinchen zu entfernen, und erst dann kann es zur Vorbereitung eines Moorwickels verwendet werden. Die Mischung für die Packungen wird in einem Edelstahl-Mischgerät vorbereitet, wo das Moor mit Wasser vermischt wird, bis es die Wickelkonsistenz bekommt und auf eine Temperatur von 45 °C erwärmt.

Der Zauber der Moorwickel

Die häufigsten Formen der Moornutzung im Kurwesen sind die Packungen. Damit aber das Moor die richtige Wirkung hat, muss es zuerst korrekt verarbeitet werden.

Die natürlichen Moorwickel sind eine der angesehensten Formen der Thermotherapie, die zur Entspannung von Muskelkontraktionen und zur Entspannung des ganzen Körpers führen. Moor enthält große Mengen an organischen und mineralischen Stoffen, die mit der thermischen Hilfe in unseren Körper eindringen, wirken antibakteriell, entzündungshemmend, regenerierend und haben auch eine belebende Wirkung auf die Haut.

Einzigartige Anwendungen mit Hochmoor:

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